Ornith-1.5-397B: Open-Source-MoE-Modell mit Fokus auf Coding und Reasoning

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ornith-ai hat das multimodale Mixture-of-Experts-Modell Ornith-1.5-397B unter MIT-Lizenz veröffentlicht. Das 397 Milliarden Parameter schwere Modell setzt auf kontinuierliche Selbstverbesserung und erzielt in Programmier- und Reasoning-Benchmarks Ergebnisse auf dem Niveau führender proprietärer Modelle.

Das Wichtigste

  1. 397B Mixture-of-Experts-Architektur (qwen3_5_moe) mit nativer Bild- und Textverarbeitung unter freier MIT-Lizenz.
  2. End-to-End-Selbstverbesserung optimiert Aufgabengenerierung, Scaffold-Struktur und Lösungs-Rollouts über Reinforcement Learning.
  3. Erreicht 86,1 Punkte auf Terminal-Bench 2.1 sowie 86,0 auf SWE-bench Verified und liegt damit auf Augenhöhe mit Claude Opus 4.8.
  4. Standard-Kontextfenster von 262.144 Tokens, erweiterbar auf rund 1 Million Tokens via YaRN RoPE-Scaling.
  5. Unterstützt Reasoning-Outputs (<think>-Blöcke), Tool-Calls und Inference via vLLM oder SGLang auf 8 GPUs (ca. 800 GB im BF16-Format).

Warum das relevant ist

Ornith-1.5-397B zeigt, dass offene Gewichte und selbstoptimierende Trainingsschleifen im Bereich Programmier- und Terminal-Agenten zu proprietären Spitzenmodellen aufschließen können. Entwickler erhalten ein lokal betreibbares Modell für anspruchsvolle Entwicklungsaufgaben und Agenten-Frameworks.

Einordnung

Das Modell baut auf Erfahrungen mit Ornith-1.0 auf, welches auf Qwen3.5 und Gemma4 aufsetzte. Statt rein manuell kuratierter Aufgaben nutzt Ornith-1.5 automatisierte Aufgabengenerierung kombiniert mit RL. Durch die Unterstützung von OpenAI-kompatiblen Schnittstellen in vLLM und SGLang lässt sich das Modell direkt in gängige Agenten- und Coding-Umgebungen einbinden, erfordert für den Vollbetrieb in BF16 jedoch massive Hardware-Ressourcen wie Node-Setups mit 8 GPUs.

Gefunden in

Zusammenfassung von KI erstellt (Gemini 3.8 Flash, 27. September 2026). Sie kann Fehler enthalten – maßgeblich ist die Originalquelle.

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