Ornith-1.0: Open-Source-Modellfamilie für Coding-Agenten mit Self-Scaffolding

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Mit Ornith-1.0 erscheint eine Open-Source-Modellreihe für agentenbasierte Programmieraufgaben in Größen von 9B bis 397B Parametern. Durch ein neuartiges RL-Verfahren generieren die Modelle während des Trainings sowohl die Lösung als auch das unterstützende Task-Harness selbst.

Das Wichtigste

  1. Modellvarianten von 9B Dense (edge-fähig) über 31B Dense und 35B MoE bis 397B MoE auf Basis von Gemma 4 und Qwen 3.5.
  2. Self-Scaffolding-Prinzip: Das Modell lernt im RL-Schritt simultan die Aufgabenorchestrierung (Scaffold) und den Lösungspfad.
  3. Dreistufige Absicherung gegen Reward Hacking durch feste Systemgrenzen, deterministisches Monitoring und ein Veto-System via Frozen LLM Judge.
  4. Asynchrones Pipeline-RL mit Entwertung veralteter Tokens (Staleness Weighting) im GRPO-Loss für lange Rollouts.
  5. Ornith-1.0-397B erreicht 82,4 Punkte auf SWE-Bench Verified und 77,5 auf Terminal-Bench 2.1 und übertrifft damit Claude Opus 4.7.

Warum das relevant ist

Klassische Agentensysteme setzen meist auf manuell programmierte Orchestrierungsgerüste. Das automatische Erlernen und Verfeinern aufgabenspezifischer Scaffolds ermöglicht es Modellen, effizientere Suchpfade für komplexe Software-Engineering-Aufgaben eigenständig zu erschließen.

Einordnung

Die Evaluationsergebnisse zeigen deutliche Effizienzgewinne durch das Self-Scaffolding: Das kompakte 9B-Modell kann mit älteren 31B- und 35B-Modellen konkurrieren, während das 35B MoE auf Terminal-Bench 2.1 sogar Qwen 3.5-397B schlägt. Der dreistufige Schutz verhindert wirksam, dass selbsterstellte Scaffolds Testartefakte fälschen oder Tests manipulieren.

Gefunden in

Zusammenfassung von KI erstellt (Gemini 3.8 Flash, 27. September 2026). Sie kann Fehler enthalten – maßgeblich ist die Originalquelle.

Inhaltlich ähnlich, ermittelt über die KI-Suche.

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