Das vorgestellte Projekt baut ein vollständiges Backend für automatisierten E-Mail-Support am Beispiel eines fiktiven Online-Händlers (Harbor & Pine) auf. Der technische Stack kombiniert Python 3.13, uv, FastAPI, Supabase und Docker.
Funktionsweise und Architektur
Das Setup verzichtet bewusst auf Webhooks, Message Queues oder Workflow-Engines:
- Polling statt Webhooks: Ein zyklischer Abfrageprozess prüft das Gmail-Postfach. Da der Server nur ausgehende Anfragen stellt, müssen keine Ports ins Internet geöffnet werden.
- Zweistufige KI-Verarbeitung: Ein kleineres Anthropic-Modell übernimmt die Klassifizierung der E-Mails. Ein größeres Modell entwirft bei Bedarf Antworten und greift dabei über Pydantic AI per Tool-Use auf eine Wissensbasis in Supabase zu.
- Deterministische Sicherheitslogik: Schutzregeln (Guards) in Python verhindern Endlosschleifen (z. B. Selbstrepliken) und entscheiden, ob eine Mail direkt beantwortet oder an einen Menschen eskaliert wird.
Das Projekt verzichtet auf ein fertiges Starter-Repository und setzt auf manuelles Nachbauen, unterstützt durch Coding-Assistenten wie Cursor, Claude Code oder Codex. Das System eignet sich vor allem für strukturierte, regelbasierte Support-Anfragen mit klar definierten Unternehmensrichtlinien.