Schleswig-Holstein ersetzt Microsoft-Software durch Linux und Open Source

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Das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein stellt rund 30.000 staatliche Arbeitsplätze von Microsoft-Produkten auf Linux und Open-Source-Lösungen um. Grund für den Schritt sind digitale Souveränität, Datenschutz und die Reduktion von Lizenzkosten.

Das Wichtigste

  1. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter kündigte die vollständige Ablöse von Microsoft-Programmen durch Linux und freie Software an.
  2. Die Umstellung betrifft rund 30.000 Arbeitsplätze in Verwaltung, Polizei und Justiz; Schulen sollen später folgen.
  3. Word und Excel werden durch LibreOffice ersetzt, Exchange und Outlook durch Open-Xchange und Thunderbird.
  4. Als Desktop-Oberfläche soll KDE Plasma zum Einsatz kommen; Cloud-Daten wandern von Azure zu europäischen Anbietern.
  5. Die Regierung will Datenabflüsse in Drittstaaten verhindern und Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe bei Lizenz- und Upgrade-Kosten erzielen.

Warum das relevant ist

Für den öffentlichen Sektor und Unternehmen im DACH-Raum ist das Projekt ein praxisnaher Testfall für digitale Souveränität. Es zeigt, wie die schrittweise Migration bestehender Microsoft-Infrastrukturen zu offenen Standards und europäischen Cloud-Lösungen umgesetzt werden kann.

Einordnung

Das Land wählt einen schrittweisen Migrationspfad auf Anwendungsebene, bevor das Betriebssystem gewechselt wird. Anders als frühere Projekte wie LiMux in München profitiert das Vorhaben von gereiften Alternativen wie LibreOffice, Open-Xchange und Nextcloud sowie dem erfolgreichen Vorbild der französischen Gendarmerie mit GendBuntu. Treibende Faktoren sind neben geopolitischen Risiken vor allem Datenschutzbedenken bezüglich US-Anbietern sowie erzwungene Upgrade-Zyklen von Windows 10 auf Windows 11.

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Zusammenfassung von KI erstellt (Gemini 3.8 Flash, 27. September 2026). Sie kann Fehler enthalten – maßgeblich ist die Originalquelle.

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