KI-Suche optimieren: Was Google, Microsoft und Perplexity wirklich über AEO und GEO sagen
Answer Engine Optimization (AEO) und Generative Engine Optimization (GEO) sind keine neuen Disziplinen – sie bauen auf solidem SEO auf. Direkte O-Töne von Google, Microsoft und Perplexity zeigen: Wer klassisches SEO beherrscht, hat die beste Basis für KI-Suchsichtbarkeit. Inklusive TYPO3-Implementierung und konkreter Erfolgsmessung.
Der stille Traffic-Einbruch: Wenn niemand mehr klickt
Stellen Sie sich vor: Ihre Website rankt auf Platz 1. Ihre Inhalte sind erstklassig. Und trotzdem sinken die Zugriffe – Monat für Monat, 40 bis 60 Prozent weniger im Analytics-Dashboard. Keine technische Panne, kein Penalty, kein Algorithmus-Update. Die Ursache ist struktureller Natur: Die Antwort wird direkt in der Suchmaschine ausgespielt – noch bevor ein Klick auf Ihre Website erfolgt.
Google AI Overviews beantworten die Frage direkt im Suchergebnis. ChatGPT und Perplexity liefern fertige Antworten mit Quellenangaben – statt blauer Links. Microsoft Copilot fasst zusammen, was Nutzer:innen früher selbst auf Ihrer Website gelesen hätten. Die Zahlen sind eindeutig: Laut einer SparkToro-Studie (2024) auf Basis von Similarweb-Clickstream-Daten enden 58,5 % der US-Suchanfragen und 59,7 % der EU-Suchanfragen ohne einen einzigen Klick auf eine externe Website. Von 1.000 Google-Suchen erreichen nur noch 360 Klicks das offene Web – der Rest bleibt bei Google oder versickert. Bei Suchanfragen mit AI Overviews steigt die Zero-Click-Rate laut Seer Interactive sogar auf 83 %.
Das verändert nicht nur den Traffic – es zerstört ein zentrales Kontrollkriterium: Zugriffszahlen als Maßstab für Erfolg. Wenn Ihre Inhalte zitiert, zusammengefasst und konsumiert werden, ohne dass ein einziger Seitenaufruf in Matomo oder GA4 auftaucht, fliegen Sie im Blindflug. Sie liefern Wert, können ihn aber nicht mehr nachweisen.
Die Dimension dieser Verschiebung wird durch drei Zahlen greifbar:
- Monatliche Nutzer:innen von Google AI Overviews in 200+ Ländern (seit Juli 2025)
- 2 Mrd.+
- Monatliche Nutzer:innen von Google AI Mode – der neuen rein KI-gesteuerten Suche (USA & Indien)
- 100 Mio.+
- Zero-Click-Rate bei Suchanfragen mit AI Overviews – nur 17 von 100 Suchenden klicken noch (Seer Interactive)
- 83 %
Inmitten dieses Wandels haben sich zwei Begriffe etabliert: AEO (Answer Engine Optimization) und GEO (Generative Engine Optimization). Die Branche suggeriert: Man brauche eine völlig neue Strategie. Doch was sagen die Plattformbetreiber selbst?
- Warum traditionelle Erfolgsmessung über Web-Analytics nicht mehr funktioniert – und welche Metriken jetzt zählen
- Warum Google, Microsoft und Perplexity übereinstimmend bestätigen: Gutes SEO ist gutes AEO/GEO
- Welche spezifischen Optimierungen die KI-Sichtbarkeit trotzdem signifikant verbessern
- Wie Sie AEO/GEO konkret mit TYPO3 umsetzen (Extensions, Schema, robots.txt, llms.txt)
- Mit welchen KPIs und Tools Sie Ihren AEO/GEO-Erfolg messbar machen
- Wie Sie mit dem Open-Source
ai-search-optimizationAgent Skill die Umsetzung automatisieren
Inhaltsverzeichnis
1. Der blinde Fleck: Warum Ihre Analytics-Daten lügen
Der Traffic-Rückgang ist nur das Symptom. Das eigentliche Problem ist der Kontrollverlust: Ihr Analytics-Dashboard bildet nicht mehr die Realität ab. Ihre Inhalte werden weiterhin konsumiert – nur eben unsichtbar, innerhalb von KI-Plattformen.
Mike King (iPullRank, AI Search Marketer of the Year 2025) beschreibt diese Situation als „Measurement Chasm" – eine wachsende Kluft zwischen dem, was tatsächlich passiert, und dem, was Ihre Tools erfassen. Im klassischen SEO gab es eine transparente Feedbackschleife: Keyword → Ranking → Klick → Conversion. In der KI-Suche ist diese Kette unterbrochen. Ihr Content wird abgerufen, synthetisiert und in eine KI-Antwort eingebaut – ohne einen einzigen Eintrag in Matomo oder GA4.
Was genau ist unsichtbar geworden?
Der AI Dark Funnel
Kund:innen recherchieren, vergleichen und entscheiden innerhalb von ChatGPT, Perplexity oder Copilot – bevor sie Ihre Website jemals besuchen. Wenn sie dann doch kommen, ist die Kaufentscheidung längst gefallen. Der gesamte Entscheidungsprozess ist für Ihre Analytics unsichtbar.
Zitation ohne Klick
Ihre Website wird als Quelle in einer KI-Antwort genannt. Der/die Nutzer:in liest die Antwort, erhält den Mehrwert – und klickt nie auf den Link. Sie haben Einfluss ausgeübt, aber es gibt keinen Datenpunkt, der das belegt.
Synthese statt Verweis
KI-Systeme extrahieren Passagen aus Ihrem Content und verschmelzen sie mit anderen Quellen. Selbst wenn 80 % der Antwort auf Ihrem Text basiert, erscheint möglicherweise nicht einmal Ihr Name – geschweige denn ein messbarer Klick.
Was sagen die Expert:innen?
Rand Fishkin (SparkToro) spricht vom Ende der klickbasierten Attribution. Das bisherige Prinzip ist simpel: Klick auf Google-Ergebnis → Website-Besuch → Formular → Kunde. Jeder Schritt ist nachvollziehbar – darauf basieren alle Attributionsmodelle in GA4, Matomo oder HubSpot. Fishkins Argument: Wenn KI-Systeme Ihre Inhalte zitieren und zusammenfassen, bricht diese Kette ab. Der/die Nutzer:in bekommt die Antwort, ohne zu klicken. Kein Referrer, kein Pageview, kein Conversion-Pfad – Ihr Content liefert Wert, aber kein Analytics-Tool sieht ihn. Fishkin fordert deshalb „influence-based marketing measurement": Statt „Welcher Klick hat zum Kauf geführt?" lautet die Frage: „Wie oft wird unsere Marke in KI-Antworten genannt – und wie beeinflusst das spätere Suchen und Kaufentscheidungen?"
Mike King (iPullRank) hat dafür ein konkretes Framework entwickelt: weg von „Do we rank?" hin zu „Are we cited?" Er empfiehlt eine dreistufige Messung:
- Input-Metriken – Ist Ihr Content so strukturiert, dass KI-Systeme ihn verstehen und abrufen können?
- Citation-Tracking – Wird Ihr Content tatsächlich in KI-Antworten zitiert? Auf welcher Position? In welchem Kontext?
- Business-Outcomes – Welche messbaren Geschäftsergebnisse (Conversions, Umsatz) entstehen aus KI-Referral-Traffic?
Eli Schwartz (Product-Led SEO) warnt davor, sich von Sichtbarkeitsmetriken allein blenden zu lassen: „Stop celebrating LLM visibility scores as if they pay your bills." Er fordert, alle Metriken konsequent auf Revenue zurückzuführen – KI-Zitationen sind nur dann relevant, wenn sie nachweisbar Kund:innen bringen.
Was folgt daraus?
Die Leitfrage verschiebt sich: Nicht mehr „Wie viele Besuche kommen?", sondern „Wie oft wird unsere Marke in KI-Antworten zitiert?" Statt Click-Through-Rate zählen jetzt Citation Rate und Share of Voice. Statt passiver Analytics-Dashboards brauchen Sie aktives Prompt-Tracking – Sie müssen KI-Plattformen regelmäßig selbst abfragen. Die Revenue-Verbindung wird indirekter: Markeneinfluss in KI-Antworten → spätere direkte Suche → Conversion.
Matomo, GA4 und Search Console messen nur noch einen Bruchteil Ihrer tatsächlichen Reichweite. Wer ausschließlich Klicks trackt, unterschätzt die eigene Wirkung – oder trifft auf Basis unvollständiger Daten falsche Entscheidungen. Die konkreten Metriken und Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie in Kapitel 6.
2. AEO und GEO: Begriffe, Abgrenzung, Einordnung
Answer Engine Optimization (AEO) optimiert Inhalte so, dass sie als direkte Antwort in KI-gestützten Plattformen zitiert werden – statt nur in klassischen Suchergebnislisten aufzutauchen.
Generative Engine Optimization (GEO) beschreibt die übergeordnete Disziplin: Sichtbarkeit in KI-generierten Suchergebnissen maximieren, also überall dort, wo Antworten aus mehreren Quellen synthetisiert werden.
| Aspekt | Klassisches SEO | AEO / GEO |
|---|---|---|
| Ziel | In SERPs ranken | In KI-Antworten zitiert werden |
| Nutzerverhalten | Klick auf Link zur Website | Antwort direkt in der KI-Plattform |
| Content-Format | Keyword-optimierte Seiten | Strukturierte, zitierfähige Inhalte |
| Erfolgsmetrik | Click-Through-Rate (CTR): Anteil der Suchenden, die auf Ihr Ergebnis klicken | Citation Rate (wie oft werden Sie zitiert?) & Share of Voice (Ihr Anteil an allen Zitationen vs. Wettbewerber) |
| Typische Queries | Kurze Keywords | Konversationelle Long-Tail-Fragen |
| Plattformen | Google, Bing (organisch) | AI Overviews, Perplexity, ChatGPT, Copilot |
Warum klassisches SEO trotzdem zählt: So funktioniert KI-Suche im Hintergrund
Die Tabelle oben zeigt: AEO/GEO hat andere Ziele als klassisches SEO. Aber wie entscheidet eine KI eigentlich, wen sie zitiert? Die Antwort erklärt, warum Ihre bestehende SEO-Arbeit nicht umsonst war – sondern die Grundvoraussetzung ist.
Alle großen KI-Suchplattformen nutzen Retrieval Augmented Generation (RAG). Vereinfacht gesagt: Die KI erfindet Antworten nicht frei, sondern sucht zuerst im klassischen Suchindex nach den besten Quellen – und formuliert dann daraus eine Antwort. Das bedeutet: Wer im Suchindex schlecht rankt, wird von der KI gar nicht erst gefunden.
Ihre SEO-Arbeit ist nicht verloren – sie ist die Eintrittskarte für KI-Sichtbarkeit. Ohne gutes Ranking im Suchindex werden Ihre Inhalte vom RAG-System gar nicht erst abgerufen. Oder wie Microsoft es formuliert: „Der Suchindex spielt eine entscheidende Rolle beim Grounding."
3. Direkt von der Quelle: Was die Plattformen über AEO und GEO sagen
Die Branche ist voller neuer Buzzwords. Doch die Plattformbetreiber selbst sprechen eine erstaunlich einheitliche Sprache – und diese Einheitlichkeit ist bemerkenswert. Die folgende Zusammenstellung basiert auf Glenn Gabes Analyse vom 3. März 2026.
Google: „It is SEO."
Googles führende Köpfe haben sich 2025/2026 wiederholt und unmissverständlich positioniert:
Jeff Dean
Chief AI Scientist, Google DeepMind · Latent Space Podcast, 02/2026
„Ein LLM-basiertes System wird sich [von klassischer Suche] nicht grundlegend unterscheiden. Man wird identifizieren wollen: Was sind die ~30.000 relevanten Dokumente? Und wie kommt man zu den ~117, auf die man achten sollte?"
Danny Sullivan
Google Search Liaison · WordCamp, 09/2025
„Good SEO is good GEO, or AEO, AI SEO, LLM SEO, or LMNOPEO. Was Sie bisher für Suchmaschinen getan haben, ist weiterhin genau das Richtige."
Nick Fox
SVP Knowledge & Information · AI Inside Podcast, 12/2025
„Der Weg, in Googles KI-Erfahrungen gut abzuschneiden, ist sehr ähnlich – ich würde sagen: identisch – mit dem Weg, in der traditionellen Suche gut abzuschneiden."
Gary Illyes
Google Search · Search Central Live, 07/2025
„Um in AI Overviews zu erscheinen, nutzen Sie einfach normale SEO-Praktiken. Sie brauchen kein GEO, LLMO oder sonst etwas."
John Mueller & Danny Sullivan
Search Off The Record Podcast, 12/2025 & 01/2026
„[AEO/GEO ist ein] Subset von SEO, unter SEO. Es ist immer noch SEO, aber das Format ist anders."
Danny warnte explizit davor, Inhalte künstlich für LLMs zu „chunken" – Google-Ingenieure sagten: „Wir wollen wirklich nicht, dass Sie das tun."
Microsoft: SEO-Fundamentals plus „snippable" Content
Krishna Madhavan
Principal PM, Bing · Bing Blog, 10/2025
„Traditionelle SEO-Fundamentals sind weiterhin wichtig. Crawlbarkeit, Metadaten, interne Verlinkung und Backlinks bleiben essenziell."
Empfehlungen: Antworten „snippable" machen (Q&As, Tabellen, Listen), Schema-Markup verwenden, Crawlbarkeit mit IndexNow sicherstellen.
AI Marketers Guide
Microsoft Advertising · PDF, 2025
„Traditionelles SEO bleibt essenziell für die Sichtbarkeit in KI-Suche, weil KI-Systeme während der gesamten Customer Journey regelmäßig Echtzeit-Websuchen durchführen."
Zentrale Informationen nur in Bildern, Kerninhalte in PDFs versteckt, Antworten hinter ausklappbaren Menüs, Textwände ohne Struktur.
Perplexity: Brand-Building als Schlüssel
Jesse Dwyer
Head of Communications, Perplexity · Business Insider, 11/2025
„Der größte Fehler, den man machen kann, ist zu versuchen, sein Verständnis eins zu eins zu übertragen."
Brand-Building ist entscheidend für KI-Suchsichtbarkeit. Wer zum Synonym für seine Dienstleistungen oder Produkte wird, profitiert mehr als durch technische Tricks. Perplexity priorisiert autoritative Quellen mit starker Markenbekanntheit.
Fazit der Plattformen: Gutes SEO IST gutes AEO/GEO
Die Botschaft ist eindeutig: AEO/GEO ist kein neues Feld, das klassisches SEO ablöst. Es ist ein Subset – eine Erweiterung bestehender Best Practices um spezifische Optimierungen für KI-Plattformen. Wer solides SEO betreibt, hat die beste Basis.
Googles Update Ende Januar 2026 hat Websites abgestraft, die minderwertigen Content speziell für KI-Suchergebnisse skaliert haben – darunter selbstreferenzielle Listicles. Lily Rays Analyse dokumentiert die Auswirkungen detailliert. Vermeiden Sie: künstliches Content-Chunking für LLMs, Cloaking gegenüber KI-Bots, Meta-Tag-Stuffing und Listicles ohne Mehrwert.
4. Was sich dennoch ändert: 6 AEO/GEO-Optimierungen, die den Unterschied machen
Gutes SEO ist die Basis – aber sechs Handlungsfelder differenzieren zwischen „gefunden werden" und „zitiert werden":
Content-Struktur
Inverted Pyramid: Direkte Antwort in den ersten 1–2 Sätzen. Bullet Points, nummerierte Listen, Vergleichstabellen. „Snippable" Formate, die KI-Systeme leicht extrahieren.
Schema Markup
FAQPage, HowTo, Article mit Author: Seiten mit strukturierten Daten werden laut KnewSearch 34 % häufiger in KI-Antworten zitiert. Organization-Schema korreliert laut Surgeboom-Studie (1.500+ Sites) mit einer 2,8× höheren Citation-Frequenz.
E-E-A-T-Signale
Autorenprofile mit Credentials: Detaillierte Bios, LinkedIn-Verknüpfungen, sichtbare Qualifikationen. KI-Systeme priorisieren Inhalte von nachweisbar kompetenten Quellen.
Content Freshness
Sichtbare Timestamps: „Zuletzt aktualisiert"-Daten prominent anzeigen. Perplexity gewichtet Aktualität besonders stark – Trending-Themen alle 2–3 Tage aktualisieren.
robots.txt für KI
GPTBot, PerplexityBot, ClaudeBot explizit erlauben. Ohne Zugang können KI-Plattformen Ihre Inhalte nicht indexieren – und folglich nicht zitieren.
llms.txt
Maschinenlesbarer Site-Index: Ähnlich wie robots.txt für Crawler bietet llms.txt LLMs einen strukturierten Überblick über relevante Seiten und Dokumentation.
Content-Struktur: Das Inverted-Pyramid-Prinzip
KI-Systeme extrahieren bevorzugt die ersten 1–2 Sätze eines Abschnitts. Strukturieren Sie Inhalte daher nach dem Inverted-Pyramid-Prinzip:
- Direkte Antwort (erste 1–2 Sätze) – das extrahiert die KI
- Kernfakten & Kontext (Bullet Points, Daten, Zitate) – stützende Evidenz
- Detaillierte Erklärung (Hintergründe, Methodik, Fallstudien) – umfassende Abdeckung
- Verwandte Themen (Links zu weiterem Content) – Topic-Authority-Signale
Schema Markup: Zahlen, die überzeugen
| Schema-Typ | Wirkung auf KI-Sichtbarkeit | Quelle |
|---|---|---|
| Beliebiges Schema (generell) | 34 % mehr Zitationen in KI-Antworten | KnewSearch 2026 (52.847 Queries) |
| Organization | 2,8× Citation-Frequenz (Korrelation) | Surgeboom (1.500+ Sites, 8.000+ KI-Antworten) |
| FAQPage | 2,5× Answer-Inklusionen (Korrelation) | Surgeboom (1.500+ Sites, 8.000+ KI-Antworten) |
| Article (mit Author) | 2,2× Content-Citations (Korrelation) | Surgeboom (1.500+ Sites, 8.000+ KI-Antworten) |
| 15+ Schema-Typen auf einer Site | 2,4× Citation-Rate insgesamt (Korrelation) | Surgeboom (1.500+ Sites, 8.000+ KI-Antworten) |
E-E-A-T: Vertrauen ist Pflicht
KI-Systeme priorisieren nachweisbar vertrauenswürdige Quellen. Implementieren Sie:
- Autorenprofile mit Credentials, Erfahrung und Social-Media-Links
- Quellenverweise auf autoritative Studien und offizielle Dokumentationen
- Sichtbare Update-Zeitstempel auf jeder Seite
- HTTPS, Datenschutzerklärung, Impressum, Kontaktinformationen
- Originalforschung: Eigene Daten, Case Studies, Expert:innen-Zitate
robots.txt: KI-Crawler explizit zulassen
Ohne Zugang können KI-Plattformen Ihre Inhalte nicht indexieren. Diese Bots sollten Sie kennen:
| Bot | Unternehmen | Zweck |
|---|---|---|
| GPTBot | OpenAI | Training & ChatGPT-Browsing |
| ChatGPT-User | OpenAI | Echtzeit-Web-Browsing in ChatGPT |
| PerplexityBot | Perplexity | Echtzeit-Suche & Citations |
| ClaudeBot | Anthropic | Training & Retrieval |
| Google-Extended | Gemini-KI-Training | |
| CCBot | Common Crawl | Offener Datensatz für KI-Training |
Sie können Training (GPTBot, Google-Extended, CCBot) blockieren und trotzdem für Echtzeit-Zitation (ChatGPT-User, PerplexityBot) sichtbar bleiben. Details dazu im TYPO3-Implementierungsabschnitt.
5. TYPO3-Implementierung: AEO/GEO in der Praxis
Die vorigen Kapitel haben das Was geklärt. Jetzt folgt das Wie – anhand konkreter Code-Beispiele für TYPO3 v13 und v14 (v14 bevorzugt), die Sie direkt in Ihr Projekt übernehmen können.
Erforderliche Extensions
| Extension | Zweck | Composer-Befehl |
|---|---|---|
| typo3/cms-seo | Meta-Tags, Sitemaps, Canonicals | ddev composer require typo3/cms-seo |
| brotkrueml/schema (^4.2) | Schema.org Structured Data (JSON-LD) | ddev composer require brotkrueml/schema:"^4.2" |
| web-vision/ai-llms-txt | llms.txt-Generierung für LLM-Discovery | ddev composer require web-vision/ai-llms-txt |
robots.txt via Site-Konfiguration
Konfigurieren Sie die robots.txt direkt in der TYPO3-Site-Konfiguration, um KI-Crawlern Zugang zu gewähren:
Schema.org mit EXT:schema – FAQPage via Fluid
Article-Schema mit Author via Fluid
Organization-Schema via PSR-14 Event
Content Freshness mit SYS_LASTCHANGED
FAQ Content Block mit automatischem Schema
llms.txt: Zwei Wege
Die Extension generiert llms.txt automatisch basierend auf der Seitenstruktur.
6. Woher weiß ich, dass mein AEO/GEO funktioniert?
In Kapitel 1 haben wir gezeigt, warum klassische Analytics versagen. Hier folgt das Gegenmittel: ein konkretes KPI-Set, das Sie ab sofort einsetzen können – vom kostenlosen Spreadsheet bis zum Enterprise-Tool.
KPIs in drei Stufen
| KPI | Was es misst | Benchmark | Stufe |
|---|---|---|---|
| AI Citation Rate | % der Queries, in denen Sie zitiert werden | 10–15 % Baseline (B2B SaaS), Marktführer >30 % (Discovered Labs, KnewSearch 2026) | 1 – Sichtbarkeit |
| Share of Voice | Ihr Zitationsanteil vs. Wettbewerber (Share of Model) | Marktführer ∅ 31 %, Top 3 einer Kategorie ∅ 67 % (KnewSearch 2026, 52.847 Queries) | 1 – Sichtbarkeit |
| Citation Position | Position Ihrer Zitation (1., 2., 3. Quelle) | Top 3 anstreben | 1 – Sichtbarkeit |
| Query Coverage | % der Ziel-Queries mit KI-Sichtbarkeit | 60 %+ anstreben | 1 – Sichtbarkeit |
| Competitive Gap | Queries, in denen Wettbewerber zitiert werden, Sie aber nicht | 10 % pro Quartal reduzieren | 2 – Wettbewerb |
| Brand Mention Rate | Unaufgeforderte Erwähnungen in KI-Antworten | Monatlich steigend | 2 – Wettbewerb |
| AI Referral Traffic | Besuche von chatgpt.com, perplexity.ai etc. | Monatlich steigend | 3 – Business Impact |
| AI-beeinflusste Conversions | Conversions aus KI-Referral-Sessions | Mit organisch vergleichen | 3 – Business Impact |
Citation Rate & Share of Voice: So messen Sie es konkret
Kein Tool, kein Budget nötig. Ein Google Sheet und 60 Minuten pro Monat reichen für den Anfang.
Was genau ist die Citation Rate?
Die Citation Rate misst, wie oft Ihre Marke oder Website in KI-Antworten als Quelle genannt wird – relativ zu der Anzahl relevanter Fragen, die Sie testen. Sie beantwortet die Frage: Wenn jemand eine für mein Geschäft wichtige Frage stellt – werde ich zitiert?
Citation Rate = (Queries mit Zitation ÷ Gesamtzahl getesteter Queries) × 100
Beispiel: Sie testen 25 Queries. In 6 davon wird Ihre Website zitiert. → Citation Rate = (6 ÷ 25) × 100 = 24 %
Benchmark laut KnewSearch (2026, 52.847 Queries): B2B SaaS Baseline 10–15 %, Marktführer >30 %.
Was genau ist Share of Voice?
Share of Voice (auch „Share of Model") misst Ihren Anteil an allen Zitationen im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern. Nicht ob Sie zitiert werden, sondern wie groß Ihr Anteil am Kuchen ist. Laut KnewSearch erreichen Marktführer im Durchschnitt 31 % Share of Voice, die Top 3 einer Kategorie zusammen 67 %.
Share of Voice = (Ihre Zitationen ÷ Alle Zitationen aller Marken) × 100
Beispiel: In 25 Queries werden insgesamt 4 verschiedene Marken zitiert (insg. 40 Zitationen). Sie werden 12× zitiert. → Share of Voice = (12 ÷ 40) × 100 = 30 %
Schritt-für-Schritt: Manuelle Messung mit Spreadsheet
Sie brauchen ein Google Sheet (oder Excel) und 60–90 Minuten pro Monat. Mike King (iPullRank) hat dafür ein kostenloses Template mit Looker-Studio-Dashboard veröffentlicht – Sie können aber genauso gut mit einem eigenen Sheet starten.
Schritt 1 – Query-Liste erstellen. Sammeln Sie 25 Fragen, die Ihre Zielgruppe einer KI stellen würde. Keine SEO-Keywords, sondern natürliche Fragen – so wie Menschen mit ChatGPT oder Perplexity sprechen. Verteilen Sie auf 5 Kategorien à 5 Queries:
| Kategorie | Beispiel-Queries |
|---|---|
| Brand | „Was ist [Ihre Marke]?" · „[Marke] Bewertungen" · „[Marke] Alternativen" |
| Kategorie | „Bestes [Kategorie] 2026" · „Top [Kategorie] für [Zielgruppe]" · „[Kategorie] Vergleich" |
| Problem/Lösung | „Wie [Aufgabe, die Ihr Produkt löst]?" · „Beste Methode für [Problem]" · „Tools für [Workflow]" |
| Vergleich | „[Ihre Marke] vs [Wettbewerber]" · „[Kategorie]: [A] oder [B]?" · „Von [Wettbewerber] wechseln" |
| Expertise | „[Fachthema] Best Practices 2026" · „[Branchenthema] Guide" · „[Nische] Tipps für Einsteiger:innen" |
Schritt 2 – Systematisch testen. Geben Sie jede der 25 Queries in 5 KI-Plattformen ein – das ergibt 125 Datenpunkte pro Monat. Immer im Inkognito-Modus, aus allen Konten ausgeloggt.
| Plattform | Warum testen? |
|---|---|
| ChatGPT | Größte Nutzerbasis, zitiert selten explizit (1,2 Quellen/Antwort laut Otterly.AI) |
| Perplexity | Höchste Zitationsdichte (5,2 Quellen/Antwort), wichtigster Test |
| Google AI Overviews | 2 Mrd.+ monatliche Nutzer:innen, direkt in der Google-Suche |
| Microsoft Copilot | Wachsend, nutzt Bing-Index |
| Claude | Skeptischer bei Quellen, guter Qualitätsindikator |
Schritt 3 – Ergebnisse erfassen. Für jede Query × Plattform notieren Sie in Ihrem Sheet:
| Spalte | Was eintragen | Werte |
|---|---|---|
| Query | Die gestellte Frage | Freitext |
| Plattform | Wo getestet | ChatGPT / Perplexity / Google / Copilot / Claude |
| Zitiert? | Wird Ihre Marke/URL genannt? | Ja / Nein |
| Position | An welcher Stelle? | 1. Quelle / 2. Quelle / 3.+ / Nur erwähnt |
| Sentiment | Wie werden Sie beschrieben? | Positiv / Neutral / Negativ |
| Wettbewerber | Welche Konkurrenten werden stattdessen zitiert? | Namen auflisten |
Schritt 4 – KPIs berechnen. Aus den Rohdaten berechnen Sie mit einfachen Spreadsheet-Formeln:
Tragen Sie die Ergebnisse monatlich in ein Trend-Sheet ein. Nach 3 Monaten sehen Sie klare Muster – laut Otterly.AI (1 Mio.+ Datenpunkte) behalten nur 30 % der Marken ihre Sichtbarkeit von einer KI-Antwort zur nächsten, deshalb ist regelmäßige Messung entscheidend.
Praxisbeispiel: TYPO3-Agentur misst ihre KI-Sichtbarkeit
So sieht das Ganze konkret aus – am Beispiel einer fiktiven österreichischen Webagentur, die sich auf TYPO3 spezialisiert hat. Die Agentur heißt „AlpineWeb", sitzt in Salzburg und möchte wissen, ob sie in KI-Antworten vorkommt, wenn potenzielle Kund:innen nach TYPO3-Dienstleistungen fragen.
Query-Liste (Auszug – 5 von 25):
| Kategorie | Query |
|---|---|
| Brand | „Welche TYPO3-Agenturen gibt es in Österreich?" |
| Kategorie | „Beste CMS-Agentur für Unternehmenswebsites 2026" |
| Problem | „TYPO3 Website zu langsam – was tun?" |
| Vergleich | „TYPO3 vs WordPress für große Unternehmen" |
| Expertise | „TYPO3 Barrierefreiheit WCAG 2.2 umsetzen" |
Ergebnisse nach dem Test auf 5 Plattformen (Auszug):
| Query | Plattform | Zitiert? | Position | Sentiment | Wettbewerber stattdessen |
|---|---|---|---|---|---|
| TYPO3-Agenturen Österreich | ChatGPT | Nein | – | – | Agentur X, Agentur Y |
| TYPO3-Agenturen Österreich | Perplexity | Ja | 3. Quelle | Neutral | Agentur X, Agentur Z |
| TYPO3-Agenturen Österreich | Google AI | Nein | – | – | Agentur Y |
| TYPO3 vs WordPress Unternehmen | ChatGPT | Nein | – | – | – |
| TYPO3 vs WordPress Unternehmen | Perplexity | Ja | 2. Quelle | Positiv | Blog A, Agentur X |
| TYPO3 vs WordPress Unternehmen | Claude | Nein | – | – | – |
| TYPO3 Barrierefreiheit WCAG | Perplexity | Ja | 1. Quelle | Positiv | TYPO3 Docs |
| TYPO3 Barrierefreiheit WCAG | Google AI | Ja | 2. Quelle | Positiv | TYPO3 Docs, Blog B |
| CMS-Agentur Unternehmen 2026 | ChatGPT | Nein | – | – | Agentur X, Agentur Y, Agentur Z |
| TYPO3 Website zu langsam | Perplexity | Nein | – | – | TYPO3 Docs, Blog C |
KPI-Berechnung für AlpineWeb (Monat 1):
Bei 25 Queries × 5 Plattformen = 125 Datenpunkte hat AlpineWeb folgendes Ergebnis:
| KPI | Berechnung | Ergebnis | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Citation Rate | 12 Zitationen / 125 Datenpunkte | 9,6 % | Im B2B-Durchschnitt (8–12 %) |
| Share of Voice | 12 eigene / (12 + 38 Wettbewerber) | 24 % | Rang 2 hinter Agentur X (34 %) |
| Query Coverage | 8 Queries mit mind. 1 Zitation / 25 | 32 % | Ausbaufähig – Lücken bei Brand & Problem |
| Plattform-Stärke | Perplexity: 7/25, Google AI: 3/25, Rest: 2/25 | – | Perplexity führt, ChatGPT fast unsichtbar |
Was AlpineWeb daraus ableitet:
- Sofort-Maßnahme: Expertise-Content ausbauen – die Barrierefreiheits-Artikel werden gut zitiert, also mehr davon erstellen (z. B. TYPO3-Sicherheit, TYPO3-Performance)
- Schwachstelle: Bei Brand-Queries („TYPO3-Agenturen Österreich") wird AlpineWeb kaum gefunden →
Organization-Schema mitareaServedergänzen,llms.txteinrichten - Tracking: ChatGPT zitiert fast nie → prüfen, ob die Inhalte per
robots.txtfür GPTBot freigegeben sind
- iPullRank Citation Tracker – Google Sheet mit Looker-Studio-Dashboard, vorformatiert mit Formeln für Citation Rate, SoV und Trend-Analyse
- Averi.ai – Kostenloses GEO-Tracking-Dashboard mit KPI-Übersicht
- Otterly.ai – Prompt-Level-Tracking mit Wochenberichten (kostenlos für Einzelprojekte)
ai-search-optimization/MEASUREMENTAgent Skill – Open-Source KPI-Framework, Benchmark-Daten, GA4/Matomo-Konfiguration und Audit-Protokoll als Agent Skill für Ihren KI-Coding-Assistenten
Benchmark-Daten nach Branche
Citation-Rate-Benchmarks basieren auf dem KnewSearch AI Visibility Benchmark Report (52.847 Queries, 15 Branchen, Nov 2025–Jan 2026) und dem Otterly.AI AI Citations Report (1 Mio.+ Datenpunkte). Branchenspezifische Referral-Traffic-Werte sind Schätzungen, abgeleitet aus den Plattform-Durchschnittswerten und der relativen Zitationshäufigkeit pro Branche.
Monitoring-Tools im Vergleich
| Tool | Kostenlos | Plattformen | Stärke |
|---|---|---|---|
| Semrush AI Visibility | Ja (begrenzt) | ChatGPT, Gemini, Perplexity | Umfassende Audits, tägliches Tracking |
| Brand24 | Nein | ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini | Multi-Plattform-Markenmonitoring |
| Otterly.ai | Ja | ChatGPT, Perplexity, Google AI | Prompt-Level-Tracking, Wochenberichte |
| SE Ranking | Nein | Google AI Overviews, ChatGPT, Gemini | Share-of-Voice-Analyse |
| Gauge | Ja | Multiple | AEO-Improvement-Scoring |
AI Referral Traffic tracken (Matomo & GA4)
Ab Matomo 5.5.0 (Cloud und On-Premise) erkennt Matomo KI-Referrer automatisch als eigenen Kanaltyp „AI Assistant". ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini, Copilot, Meta AI und weitere werden ohne manuelle Konfiguration erkannt.
So nutzen Sie es:
- Navigieren Sie zu Akquisition → Übersicht – der Kanal „AI Assistant" erscheint automatisch neben Suchmaschinen und Social Networks
- Für detaillierte Auswertung: Akquisition → AI Assistants zeigt Visits, Goal-Conversions und Visit-Logs ausschließlich für KI-Traffic
- Erstellen Sie ein Custom Segment mit der Bedingung
Channel Type Is ai, um KI-Traffic in allen Matomo-Berichten zu isolieren - Unter Besucher → Besucherprofil sehen Sie bei einzelnen Sessions, ob der Referrer ein AI Assistant war
Hinweis: Der neue Kanaltyp greift nur für Daten nach dem Update. Historische Besuche bleiben in ihren ursprünglichen Kanälen (Referral, Direct). Der AI-Assistants-Bericht kann aber auch ältere Daten auf Basis bekannter KI-Referrer filtern.
Die gesamte AEO/GEO-Wissensbasis dieses Artikels – Plattform-Statements, Schema-Implementierung, robots.txt-Konfiguration, llms.txt, Erfolgsmessung und TYPO3-Code – ist als Open-Source Agent Skill verfügbar. KI-Agenten in Cursor, Claude Code, VS Code, Windsurf und 30+ weiteren Tools können damit AEO/GEO-Optimierungen direkt in Ihrem Projekt umsetzen.
ai-search-optimization– Schema Markup, robots.txt, llms.txt, Content-Struktur, E-E-A-T (TYPO3 + MDX)ai-search-optimization/MEASUREMENT– KPIs, Benchmarks, GA4/Matomo-Setup, Audit-Protokoll
Repository: github.com/dirnbauer/webconsulting-skills
7. TYPO3 AEO/GEO-Checkliste
Alle Maßnahmen auf einen Blick – sortiert nach Wirkung, verlinkt zu den jeweiligen Abschnitten.
Extensions & Konfiguration
brotkrueml/schema ^4.2 installiert, statische Templates eingebundenrobots.txt – Via Site-Config mit KI-Bot-Regeln (GPTBot, PerplexityBot, ClaudeBot)llms.txt – Via Extension oder statische Route bereitgestelltXML-Sitemap – Via EXT:seo aktiv und bei Google/Bing eingereichtSchema-Implementierung
Content & E-E-A-T
Monitoring & Messung
Statt jeden Punkt manuell abzuarbeiten, können Sie den ai-search-optimization Agent Skill in Ihren KI-Coding-Assistenten laden. Der Skill kennt alle Punkte dieser Checkliste und setzt sie direkt in Ihrem TYPO3- oder Next.js-Projekt um – Schema Markup, robots.txt, llms.txt, Content-Struktur und Monitoring-Setup inklusive.
8. Traffic-Magnete: Warum Micro-Tools die beste AEO/GEO-Strategie sind
Alle bisher genannten Optimierungen machen Sie sichtbar in KI-Antworten. Aber sie lösen das Kernproblem nicht: Der Klick auf Ihre Website bleibt aus. Die KI liefert die Antwort, der/die Nutzer:in ist bedient – warum sollte jemand noch auf Ihren Link klicken?
Die Antwort: Weil Ihre Website etwas bietet, das die KI nicht reproduzieren kann. Ein interaktives Tool, ein Rechner, eine Analyse, ein Quiz. Etwas, das man machen muss – nicht nur lesen.
Warum Micro-Tools funktionieren
Nutzer:innen kommen wegen des Tools auf die Website. Das Tool muss auf der Website laufen – KI-Antworten können es nicht ersetzen. KI-Plattformen verlinken aktiv darauf, und die Verweildauer steigt, was das Ranking stärkt.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
Mit KI-Coding-Assistenten ist die Entwicklung nahezu kostenlos geworden. Die Herausforderung liegt in der Ideenfindung: Welches Tool löst ein konkretes Problem Ihrer Zielgruppe? Jeder Artikel mit Tool wird zum dauerhaften Traffic-Magneten.
Bei webconsulting.at setzen wir diese Strategie gezielt ein: Wo es thematisch sinnvoll ist, betten wir in unsere wichtigsten Fachartikel spezialisierte Tools ein – ohne Download, ohne Anmeldung, direkt im Artikel nutzbar. Nicht jeder Artikel braucht ein Tool, aber dort, wo ein interaktives Element echten Mehrwert bietet, sind die Ergebnisse deutlich: mehr Verweildauer, mehr Backlinks und mehr KI-Zitationen als bei reinen Textinhalten.
Beispiele aus unserer Praxis
Deepfake-Analyse-Tool – Bilder und Videos auf 4 forensischen Ebenen prüfen (Metadaten, C2PA, Signal, Semantik). Keine Anmeldung, keine Installation.

Verwaltungs-Website-Verzeichnis – 5.600+ österreichische Verwaltungs-Websites durchsuchbar nach Kategorie, Bundesland und Domain.

Content-Optimierungs-Checker – Texte nach drei Prinzipien optimieren: Concise, Scannable, Objective. Original und optimierte Version im direkten Vergleich.

KI-Content-Schätzer – Eigene Einschätzung zum KI-Content-Anteil pro Branche abgeben und sofort mit Studiendaten vergleichen.

KI-Kompendium mit Downloads – 100 Fragen & Antworten zu KI mit Kapitel-Downloads (PowerPoint, PDF, ZIP), Videos, Quizzes und Lernkarten.

Fazit: SEO bleibt das Fundament – AEO/GEO schärft den Fokus
Die Botschaft der Plattformbetreiber ist unmissverständlich: Wer solides SEO betreibt, hat die beste Grundlage für KI-Suchsichtbarkeit. AEO und GEO sind keine Revolution, sondern eine Evolution – eine gezielte Erweiterung bewährter Praktiken um Schema Markup, E-E-A-T-Signale, Content Freshness und den technischen Zugang für KI-Crawler.
Der entscheidende Unterschied liegt im Ziel: Nicht nur gefunden werden, sondern zitiert werden. Und nicht nur zitiert werden, sondern Traffic zurückholen – durch interaktive Inhalte, die KI-Antworten nicht ersetzen können. Wer beide Strategien kombiniert (Sichtbarkeit in KI-Antworten + Micro-Tools als Klick-Magnete), gewinnt in beiden Welten.
- Audit durchführen: Testen Sie 25 Queries auf 5 Plattformen – wo werden Sie zitiert, wo nicht?
- Schema implementieren: Starten Sie mit FAQPage und Article-Schema (höchster ROI)
- robots.txt aktualisieren: KI-Crawler explizit erlauben
- Micro-Tool einbauen: Identifizieren Sie ein konkretes Problem Ihrer Zielgruppe und bauen Sie ein Tool dafür in Ihren stärksten Artikel ein
- Messen: Matomo AI-Assistant-Kanal (ab v5.5.0) oder GA4-Kanalgruppe „AI Search" – monatlich tracken
- Agent Skill laden: Den
ai-search-optimizationSkill in Cursor, Claude Code oder VS Code installieren – er setzt die Punkte 2–5 direkt in Ihrem Projekt um
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