Das Projekt three-gpu-pathtracer von Garrett Johnson schließt die Lücke zwischen Standard-WebGL-Rasterung und physikalisch akkuratem Offline-Rendering im Browser. Standard-Three.js-Pipelines nutzen klassisches Rasterizing, das globale Illumination, weiche Flächenschatten und realistische Reflexionen nur approximiert. Durch den Einsatz von Bounding Volume Hierarchies (über three-mesh-bvh) und modernen WebGPU-Compute-Shadern realisiert die Bibliothek hardwarebeschleunigtes Monte-Carlo-Path-Tracing direkt auf der Grafikkarte des Nutzers. Zu den integrierten Funktionen gehören Area Lights, Spot Lights, Depth of Field, HDR-Beleuchtung sowie integriertes Denoising und Upscaling, um Rauschen schnell zu reduzieren. Trotz der hohen Berechnungsanforderungen, die performante Client-Hardware und WebGPU-Support erfordern, zeigt das Projekt einen hohen Reifegrad mit umfassenden Beispielen, glTF-Unterstützung und Video-Rendering-Funktionen.