Unternehmensporträt Sybase: Von relationalen Datenbanken bis zur SAP-Übernahme

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Der Wikipedia-Artikel fasst die Unternehmensgeschichte des Datenbank- und Softwareherstellers Sybase zusammen. Das 1984 gegründete Unternehmen entwickelte relationale Datenbanktechnologien, bildete die Basis für Microsofts ersten SQL Server und wurde 2010 von SAP übernommen.

Das Wichtigste

  1. 1984 von Robert Epstein, Mark Hoffman, Jane Doughty und Tom Haggin unter dem Namen Systemware gegründet; Umbenennung in Sybase im Jahr 1991.
  2. Bereitstellung des Systemware Data Server als Lizenzgrundlage für das 1989 erschienene Ashton-Tate/Microsoft SQL Server 1.0.
  3. Führungswechsel 1998: John S. Chen übernahm die Leitung als CEO und President nach Unregelmäßigkeiten in der japanischen Tochtergesellschaft.
  4. Umsatz überschritt 2007 die Schwelle von 1 Milliarde US-Dollar.
  5. 2010 unterzeichnete SAP eine Fusionsvereinbarung zur Übernahme von Sybase für rund 5,8 Milliarden US-Dollar Unternehmenswert.
  6. Vollständige Eingliederung der Mitarbeiter in SAP im Oktober 2012, gefolgt vom Ausscheiden von John S. Chen; Einstellung der Markennutzung Sybase durch SAP im Jahr 2014.

Warum das relevant ist

Sybase prägte die Entwicklung relationaler Datenbanksysteme wesentlich mit, unter anderem durch frühe Kooperationen mit Microsoft bei der Entwicklung des Microsoft SQL Server. Die Integration in SAP zeigt den Wandel von eigenständigen Datenbankanbietern hin zu umfassenden Unternehmenssoftware-Konzernen.

Einordnung

Der Werdegang von Sybase spiegelt die Konsolidierungswellen im Enterprise-Software- und Datenbankmarkt wider. Nach der Sanierung und dem Ausbau des Mobile- und Analytics-Portfolios unter John Chen bildete Sybase mit Technologien wie Adaptive Server Enterprise (ASE) und Sybase IQ ein strategisches Zukaufziel für SAP, bevor die Marke schließlich aufgelöst wurde.

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