Project Maya von Peasant Smith (@mw00) und Co-Maintainer @needmorevram löst ein zentrales Infrastrukturproblem: Modelle mit Hunderten Milliarden Parametern erforderten bislang teure Enterprise-Cluster. Maya macht Architekturen wie DeepSeek-V4.1-Flash (748B MoE), MiniMax-M3.1-Flash (428B MoE) und GLM-5.3-Flash (321B MoE) auf Workstations lauffähig. Kern des Systems ist ein automatisches, mehrstufiges Tiering. Das Tool analysiert die Bandbreiten von GPU, CPU, System-RAM und NVMe-SSD und verschiebt MoE-Experten dynamisch im laufenden Dialog: Häufig adressierte Gewichte verbleiben im VRAM, die nächste Ebene im Arbeitsspeicher und inaktive Blöcke auf der SSD. Das Projekt umfasst neben der CUDA-Engine einen eigenen Server mit Web-Dashboard, Quantisierungstools und Endpunkten, die drop-in zu APIs von OpenAI und Anthropic kompatibel sind. Der Reifegrad ist vielversprechend: Mit über 2.000 GitHub-Stars, MIT-Lizenz und fertigen GGUF-Quantisierungen auf HuggingFace existiert eine aktive Basis. Allerdings sind AMD-Unterstützung und Windows-Betrieb ausdrücklich als experimentell eingestuft, und trotz Offloading bleibt leistungsstarke Hardware mit viel RAM und extrem schnellen SSDs zwingende Voraussetzung.