Diese Untersuchung liefert wichtige Daten. Die Regierung braucht diese Daten für gute Entscheidungen zur Digitalisierung. Deutschland bezahlt gerade rund 108 Millionen Euro für neue Internetseiten der Regierung. Deutschland nutzt dafür das Programm TYPO3. Das Programm ist also eine sehr gute Wahl. Wir untersuchen das für Österreich in einem anderen Text. Lesen Sie hier unseren Text: Österreich + TYPO3: Schlaue Internetseiten der Regierung nach deutschem Vorbild.
Dieser Text ist zuerst am 13. Dezember 2025 erschienen. Im Juli 2026 haben wir die Daten, Zahlen, Suche und Erklärung der Arbeitsweise umfassend erneuert. Die Internet-Adresse bleibt gleich.
Das Inhaltsverzeichnis
Der Anfang
Das fehlende Verzeichnis
Unsere Tipps
Nationale Liste, klare Gruppen, automatische Prüfungen
Die Nachteile
Rechte der Länder, heimische Firmen, Abhängigkeit
Das Ergebnis
Zuerst zählen, dann planen
Der Anfang: Warum machen wir diese Analyse?
Viele Menschen sprechen über ein einziges System für Regierungsseiten. Aber wir müssen zuerst eine ganz einfache Frage beantworten. Wie viele Internetseiten betreibt der Staat Österreich eigentlich?
Die Antwort ist traurig: Niemand weiß das genau.
Update vom Juli 2026: Wir haben das Verzeichnis neu aufgebaut. Es verwendet jetzt nur belegte Angaben aus 9 amtlichen Quellsystemen. Diese Quellen liefern 45.278 Datensätze. Daraus veröffentlicht das Verzeichnis 27.947 Zuordnungen zwischen einer Stelle oder einem Ort und einer Internetseite.
Diese Zuordnungen führen zu 7.906 verschiedenen Internet-Adressen auf 6.716 Domains. Eine Internet-Adresse kann mehrfach vorkommen. Zum Beispiel dann, wenn dieselbe Gemeinde-Seite für mehrere Orte zuständig ist. Das ist deshalb nicht dasselbe wie 27.947 verschiedene Websites.
45.278
Datensätze aus amtlichen Quellen. Sie kommen aus 9 offiziellen Quellsystemen.
27.947
Veröffentlichte Zuordnungen zwischen einer Stelle oder einem Ort und einer Internetseite.
7.906
Verschiedene Internet-Adressen. Diese liegen auf 6.716 verschiedenen Domains.
9
Amtliche Quellsysteme. Es gibt aber weiterhin kein vollständiges zentrales Register für alle öffentlichen Websites.
Die Zusammenfassung
Wir brauchen zuerst eine verlässliche Liste aller Internetseiten. Nur dann können wir eine gute gemeinsame Lösung planen. Man kann nichts ordnen, das man nicht kennt.
Es gibt keine zentrale amtliche Liste für alle öffentlichen Internetseiten in Österreich. Wir verbinden deshalb mehrere amtliche Quellen. Unsere Daten sind damit gut belegt. Sie beweisen aber nicht, dass schon jede Website enthalten ist. In einigen amtlichen Quellen fehlen noch Internet-Adressen.
Die Internetseiten passen genau zum Aufbau vom Staat Österreich. Alles ist verteilt und selbstständig. Das steht so in den Gesetzen von Österreich. Aber das macht große Probleme. Man findet die Seiten schwerer. Das macht auch landesweite Prüfungen schwerer.
22.384
Gemeinden und Orte
Das ist mit 80,1 Prozent die größte Gruppe der veröffentlichten Zuordnungen.
4.725
Bildung
Dazu gehören vor allem Schulen und andere Bildungs-Einrichtungen.
27.934
Stellen und Orte mit einer belegten Website
8.697 weitere Stellen und Orte sind im Umfang der Untersuchung. Für sie fehlt in der amtlichen Quelle eine nutzbare Website.
0
Erfundene Domains
Wir erzeugen keine Beispiel-Adressen und raten keine Internet-Adressen.
Die Ministerien: eine historische Schätzung
Die Zahlen in diesem Abschnitt stammen aus der ursprünglichen Untersuchung vom Dezember 2025. Die rund 224 Internetseiten wurden damals redaktionell geschätzt. Sie sind nicht die aktuelle Zahl aus dem neuen Verzeichnis.
Die Hauptseiten
Zum Zeitpunkt der ursprünglichen Untersuchung hatte die Regierung 13 Ministerien und das Bundeskanzleramt. Jedes Amt betrieb eine eigene Internetseite. Es gab nur eine Ausnahme. Das Ministerium für Europa war im Bundeskanzleramt. Es nutzte deshalb die Internetadresse vom Bundeskanzleramt.
| Ministerium | Abkürzung | Offizielle Internetadresse |
|---|---|---|
| Bundeskanzleramt | BKA | bka.gv.at |
| BM Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege, Konsumentenschutz | BMASGPK | sozialministerium.gv.at |
| BM Bildung | BMB | bmb.gv.at |
| BM Europäische und internationale Angelegenheiten | BMEIA | bmeia.gv.at |
| BM Finanzen | BMF | bmf.gv.at |
| BM Inneres | BMI | bmi.gv.at |
| BM Justiz | BMJ | bmj.gv.at |
| BM Frauen, Wissenschaft und Forschung | BMFWF | bmfwf.gv.at |
| BM Innovation, Mobilität und Infrastruktur | BMIMI | bmimi.gv.at |
| BM Landesverteidigung | BMLV | bmlv.gv.at |
| BM Land- und Forstwirtschaft, Klima, Umwelt | BMLUK | bmluk.gv.at |
| BM Wirtschaft, Energie und Tourismus | BMWET | bmwet.gv.at |
| BM Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport | BMWKMS | bmwkms.gv.at |
Warum das wichtig ist: Eine neue Regierung ändert oft die Namen der Ministerien. Dann ändern sich auch die Internetadressen. Das ist schwierig für die Bürger und Bürgerinnen. Oft funktionieren Links dann nicht mehr. Die Menschen finden die Informationen nicht mehr. Wir brauchen dafür klare Regeln.
Das System der Unterseiten: Es gibt einen Plan
Jedes Ministerium hat viele Unterseiten. Es gibt dafür klare Regeln:
Ein Beispiel: Das Ministerium für Bildung
Das Ministerium für Bildung zeigt das System sehr gut:
Gruppe A Unterseiten vom Ministerium für Bildung:
- 9 Bildungsdirektionen. Jedes Bundesland hat eine Direktion mit einer eigenen Seite.
- Heime für Schulen. Sie haben eine gemeinsame Seite auf bslh.at.
- Institut für Qualitätssicherung. Das ist ein Amt für gute Schulen. Es hat ein eigenes Portal.
- Pädagogische Hochschulen. Das sind Schulen für Lehrer und Lehrerinnen.
- Zentrallehranstalten. Das sind besondere Schulen.
Die vielen Unterseiten sind kein Chaos. Das ist ein bewusster Plan. Die Ämter können so sehr gut und selbstständig arbeiten. Sie erreichen die Menschen mit eigenen Seiten viel besser. Das funktioniert besser als eine völlig überfüllte Hauptseite.
Die historische Schätzung für den Bund
| ressort | subsites | gesamt |
|---|---|---|
| Bundeskanzleramt | 15 | 16 |
| BM Arbeit & Soziales | 15 | 16 |
| BM Bildung | 30 | 31 |
| BM Europäische Angelegenheiten | 10 | 11 |
| BM Finanzen | 10 | 11 |
| BM Inneres | 15 | 16 |
| BM Justiz | 10 | 11 |
| BM Frauen & Wissenschaft | 15 | 16 |
| BM Innovation & Mobilität | 15 | 16 |
| BM Landesverteidigung | 10 | 11 |
| BM Landwirtschaft & Klima | 20 | 21 |
| BM Wirtschaft & Energie | 10 | 11 |
| BM Wohnen & Kultur | 15 | 16 |
| Gruppe | Anzahl |
|---|---|
| Hauptseiten der Ministerien | 13 |
| Unterseiten (Gruppe A und B) | rund 195 |
| Historische Schätzung für den Bund | rund 224 |
Die Bundesländer: Internetseiten in den Regionen
Neun Bundesländer und neun Pläne
Österreich ist in neun Bundesländer aufgeteilt. Das sieht man auch direkt im Internet. Jedes Bundesland entscheidet völlig selbst über seine Internetseiten. Es gibt sehr viele verschiedene Internetseiten.
| Bundesland | Hauptseite | Besonderheit |
|---|---|---|
| Burgenland | burgenland.at | Das ist das kleinste Bundesland. |
| Kärnten | ktn.gv.at | Die Menschen sprechen hier oft Deutsch und Slowenisch. |
| Niederösterreich | noe.gv.at | Das ist flächenmäßig das größte Bundesland. |
| Oberösterreich | land-oberoesterreich.gv.at | Das ist die längste Internetadresse. |
| Salzburg | salzburg.gv.at | Die Stadt und das Land haben getrennte Seiten. |
| Steiermark | steiermark.at | Das ist das zweitgrößte Bundesland. |
| Tirol | tirol.gv.at | Das ist eine Alpenregion mit viel Tourismus. |
| Vorarlberg | vorarlberg.at | Das ist das Bundesland ganz im Westen. |
| Wien | wien.gv.at | Wien ist eine Stadt und auch ein Bundesland. |
Gleicher Aufbau: Ähnliche Ämter, verschiedene Umsetzung
Die Bundesländer bauen ihre Internetseiten ähnlich auf wie die Ministerien. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben einen Namen dafür. Sie nennen das institutionelle Isomorphie. Das bedeutet: Ähnliche Ämter bauen ähnliche Strukturen auf.
Das größte Bundesland hat sehr viele verteilte Internetseiten:
- 20 Bezirkshauptmannschaften und 4 eigene Städte.
- Kliniken vom Land haben eine eigene Internetseite für Gesundheit.
- Pflegezentren vom Land haben ein eigenes Portal.
- Viele eigene Seiten für Urlaub, Wirtschaft und Kultur.
Geschätzte Internetseiten: rund 50
Zahlen der Bundesländer
Die folgende Grafik und Tabelle zeigen die redaktionelle Schätzung aus dem Dezember 2025. Sie beschreiben Hauptseiten, Bezirksämter und ausgewählte Unterseiten. Sie sind nicht die aktuelle regionale Auswertung des neuen Verzeichnisses.
| name | bezirke | subsites |
|---|---|---|
| Niederösterreich | 24 | 25 |
| Oberösterreich | 18 | 20 |
| Steiermark | 13 | 20 |
| Kärnten | 10 | 15 |
| Tirol | 9 | 15 |
| Burgenland | 9 | 10 |
| Salzburg | 6 | 15 |
| Wien | 1 | 20 |
| Vorarlberg | 4 | 10 |
| Bundesland | Hauptseite | Bezirksämter | Weitere Unterseiten | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Burgenland | 1 | 9 | 10 | 20 |
| Kärnten | 1 | 10 | 15 | 26 |
| Niederösterreich | 1 | 24 | 25 | 50 |
| Oberösterreich | 1 | 18 | 20 | 39 |
| Salzburg | 1 | 6 | 15 | 22 |
| Steiermark | 1 | 13 | 20 | 34 |
| Tirol | 1 | 9 | 15 | 25 |
| Vorarlberg | 1 | 4 | 10 | 15 |
| Wien | 1 | 1 | 20 | 22 |
Historische Schätzung für die Länder: rund 303 Internetseiten. Das sind 94 Bezirkshauptmannschaften plus Hauptseiten plus damals ausgewählte Unterseiten.
Die Gemeinden: Das große Geheimnis
2.092 Gemeinden und kein vollständiges Website-Register
Es gibt genaue Daten über die Anzahl. Österreich hat genau 2.092 Gemeinden. Die Zahl ist vom 1. Januar 2025. Doch hier fängt das Problem an.
Es gibt kein vollständiges zentrales und maschinell lesbares Register für alle Internetseiten der Gemeinden. Es gibt aber amtliche Daten zu Gemeinden und Orten. Diese Daten verwenden wir für unser neues Verzeichnis. Manche amtlichen Einträge enthalten keine nutzbare Website.
Das ist ein sehr großes Problem für die Digitalisierung von Österreich.
Andere Firmen machen ebenfalls solche Listen. Ein Beispiel ist die Seite gemeinden.at. Auch auf Wikipedia sammeln Menschen diese Links. Unser Verzeichnis geht einen anderen Weg. Es übernimmt nur belegte Angaben aus amtlichen Quellen. Es ist trotzdem kein amtliches Gesamt-Register des Staates.
Viele Unterseiten bei den Gemeinden
Die Gemeinden haben auch sehr viele Unterseiten. Das ist wie bei den Ministerien und Bundesländern. Aber hier gibt es das Problem über zweitausendmal:
Unterseiten von großen Gemeinden:
- Stadtwerke. Sie kümmern sich um Strom, Wasser und Müll.
- Öffentlicher Verkehr. Das sind Busse und Bahnen in der Stadt.
- Wohnbau. Viele Gemeinden bauen eigene Wohnungen.
- Wirtschaft. Es gibt Gebiete für Firmen oder große Hallen für Messen.
Diese Betriebe haben oft alle eigene Internetseiten.
Wir können diese vielen Seiten nicht leicht vollständig zählen. Amtliche Quellen helfen dabei. Sie haben aber noch Lücken. Deshalb brauchen wir weiterhin ein zentrales Register.
Die Liste zum Suchen: Unsere Daten
Wir haben als Ergebnis unserer Arbeit eine durchsuchbare Liste gemacht. Sie zeigt 27.947 belegte Zuordnungen. Eine Zuordnung verbindet eine öffentliche Stelle oder einen Ort mit einer Internet-Adresse. Deshalb kann dieselbe Internet-Adresse mehrmals in der Liste stehen.
Die 27.947 Zuordnungen gehören zu 27.934 Stellen und Orten. Sie führen zu 7.906 verschiedenen Internet-Adressen auf 6.716 verschiedenen Domains.
Wir haben keine Internet-Adresse erfunden. Wir haben keine Domain aus einem Namen erzeugt. Jede veröffentlichte Zuordnung hat einen Beleg aus einer amtlichen Quelle.
| Gruppe | Zuordnungen | Anteil in Prozent |
|---|---|---|
| Gemeinden & Orte | 22.384 | 80,1% |
| Bildung | 4.725 | 16,9% |
| Landesverwaltung | 278 | 1,0% |
| Gesundheit | 182 | 0,7% |
| Wirtschaft | 117 | 0,4% |
| Sonstige Gruppen | 261 | 0,9% |
| Gesamt | 27.947 | 100% |
Sie können die Daten auch direkt für eigene Programme nutzen. Das nennt man API. Sie finden die genaue Suche und viele Filter in unserem Bereich für Werkzeuge.
Verteilung in den Regionen
Wir konnten 27.872 von 27.947 Zuordnungen einem Bundesland zuordnen. Das sind 99,7 Prozent. Bei 75 Zuordnungen fehlt diese Angabe.
| bundesland | anzahl |
|---|---|
| OÖ | 8609 |
| NÖ | 6028 |
| Stmk | 3769 |
| Kärnten | 3702 |
| Tirol | 1816 |
| Salzburg | 1389 |
| Bgld | 953 |
| Wien | 941 |
| Vlbg | 665 |
Unsere Tipps: Das muss jetzt passieren
Nationale Liste für Internetadressen
Das ist schnell möglich: Der Staat braucht sofort eine maschinelle Liste für alle Internetadressen. Diese Liste ist der wichtigste erste Schritt für die Digitalisierung.
Klare Gruppen
Das braucht etwas Zeit: Wir brauchen offizielle Gruppen für die Internetseiten. Dann können wir die Seiten besser prüfen und planen.
Automatische Prüfungen
Das muss immer passieren: Computerprogramme müssen die Seiten immer wieder auf Barrierefreiheit und Sicherheit prüfen. Das schafft Vertrauen bei den Bürgern und Bürgerinnen.
Großbritannien hat eine sehr gute zentrale Internetseite für die Regierung. Sie heißt gov.uk. Die Regierung hat in nur 15 Monaten über 300 Seiten von Ämtern zusammengelegt. Sie hat 685 Internetadressen komplett gelöscht. Das Ergebnis ist toll. Die Menschen finden Informationen viel schneller. Die Bedienung ist immer gleich. Die Verwaltung kostet weniger Geld. Die USA machen das anders. Sie haben eine Startseite auf usa.gov. Aber sie haben über 20.000 einzelne und verteilte Internetadressen.
Die Nachteile von einer einzigen zentralen Internetseite
Eine einzige Internetseite für alle öffentlichen Stellen klingt sehr verlockend. Aber es gibt dabei auch große Nachteile:
Rechte der Bundesländer
Österreich ist ein Bundesstaat. Die Bundesländer und Gemeinden haben eigene Rechte durch die Verfassung. Sie dürfen sich selbst präsentieren. Einige Menschen sehen eine zentrale Seite als Eingriff in diese Rechte.
Heimische Firmen
Viele österreichische Firmen bauen Internetseiten für die Regierung. Eine zentrale Internetseite zerstört dieses Geschäft massiv. Nur noch wenige sehr große Firmen bekommen dann Aufträge vom Staat.
Abhängigkeit von einer Firma
Ein einziges System bedeutet Gefahr. Der Staat ist dann abhängig von einer einzigen Firma. Diese Firma bestimmt dann die Preise für die Wartung und die Sicherheit.
Ein einziges Ziel für Angriffe
Eine zentrale Internetseite ist ein großes Ziel für Kriminelle. Ein erfolgreicher Angriff aus dem Internet betrifft dann nicht nur eine Gemeinde. Der Angriff legt vielleicht alle Ämter gleichzeitig lahm.
Die beste Lösung liegt in der Mitte. Wir wollen nicht alles zentral machen. Wir wollen aber auch kein Chaos. Wir brauchen gemeinsame Regeln und eine zentrale Liste. Aber die Ämter sollen ihre Seiten selbst bauen. Das vereint die Vorteile von beiden Wegen.
Der erste Schritt dafür ist eine vollständige Liste aller aktuellen Seiten.
Wir haben genaue Ideen für die Umsetzung. Sie finden diese Ideen in unserer Analyse Österreich + TYPO3: Schlaue Internetseiten der Regierung nach deutschem Vorbild.
Das Ergebnis: Zuerst zählen, dann planen
Die Internetseiten vom öffentlichen Sektor in Österreich sind komplex, verteilt und vielfältig. Unser neues Verzeichnis macht einen großen Teil davon sichtbar: 27.947 belegte Zuordnungen zu 7.906 verschiedenen Internet-Adressen.
Die Daten kommen aus 9 amtlichen Quellsystemen. Das ist wichtig. Es gibt aber weiterhin Lücken in diesen Quellen. Darum können wir nicht beweisen, dass wirklich jede öffentliche Website in Österreich enthalten ist.
„Man kann nur Dinge gut leiten, die man auch messen kann."
— Peter Drucker
Unsere Untersuchung zeigt deutlich: Wir brauchen zuerst eine verlässliche und laufend gepflegte Liste aller aktuellen Seiten. Erst dann können wir neue Systeme planen. Wir brauchen zuerst Klarheit. Die Technik kommt erst danach.
Die verteilte Verwaltung
Unterseiten mit einem Plan
Die fehlende Liste
Wir müssen weiter eine wichtige Frage beantworten. Wie viele Internetseiten betreibt der öffentliche Sektor in Österreich wirklich? Unser quellengebundenes Verzeichnis gibt eine belegte Teil-Antwort. Eine endgültige Gesamtzahl gibt es noch nicht.
So haben wir gearbeitet
Deutschland bezahlt gerade rund 108 Millionen Euro für neue Internetseiten mit dem Programm TYPO3. Wir untersuchen das genauer. Wie kann Österreich davon lernen? Lesen Sie hier: Österreich + TYPO3: Schlaue Internetseiten der Regierung nach deutschem Vorbild